akzentfrei dialektfrei Sprechen Seminare - Sprecher Akademie - Sprecher Ausbildungen für Österreich / Deutschland / Schweiz

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Akzentfrei und Dialektfrei Sprechen Ausbildung

Akzentfrei Sprechen

Für Fremdsprachler/innen

Sie bekleiden einen Job mit viel Personen- und Kundenkontakt? Beherrschen zwar die Grammatik der deutschen Sprache, wollen aber die klanglichen Akzente, welche Ihre Muttersprache in die deutsche Aussprache mitbringt, minimieren? Ein (Sprech)- wissenschaftliches Seminar Konzept bringt hier rasch hörbare Erfolge

Dialektfrei Sprechen

Für Österreicher, Deutsche, Schweizer

Sich wohlfühlen mit seiner Aussprache gehört zu den wichtigsten Faktoren einer gelungenen Kommunikation. Frei sprechen, sich auch mit hochdeutscher Aussprache „authentisch“ zu fühlen spielt dabei eine wichtige Rolle. Schöne und trotzdem natürliche Aussprache, ohne "Gespreiztheit"

Wien

AS-A: Akzentfrei Abendkurs

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AS-T: Akzentfrei Tageskurs

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Wien

DS-A: Dialektfrei Abendkurs

ausgebucht

DS-T: Dialektfrei Tageskurs

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Graz

AS-A: Akzentfrei Abendkurs

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AS-T: Akzentfrei Tageskurs

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Graz

DS-A: Dialektfrei Abendkurs

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DS-T: Dialektfrei Tageskurs

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Akzentfrei Sprechen Seminare
Dialektfrei Sprechen Ausbildung
Mehr zu: Akzentfrei Sprechen

Ziel ist es, sich in der Fremdsprache „Deutsch“ selbstsicher auszudrücken, so wie man es in der eigenen Muttersprache gewohnt ist. Dabei geht es nicht unbedingt darum „fehlerfrei“ zu sprechen, sondern sich sicher und authentisch zu fühlen in der Kommunikation. Im Gruppentraining und mit effizienten Übungen für Ihren Alltag lernen Sie Ihre Botschaft optimal und verständlich zu übermitteln.

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Selbstverständlich bringt die leichte Färbung des Dialektes viel Sympathie. Wenn man jedoch in Situationen kommt, wo dies als störend empfunden wird, macht sich schnell Unsicherheit breit. Ohne Übung und Training entgleitet die Aussprache dann oft zur peinlichen Gespreiztheit. Dabei entspricht die Deutsche Hochsprache mehr unseren Sprechgewohnheiten als man zunächst glauben möchte.

Wissenswertes aus WIKIPEDIA

Natürliche und schulische Mehrsprachigkeit
Beim Erwerb von Mehrsprachigkeit unterscheidet man zwei verschiedene Arten:
ungesteuerten (oder natürlichen) Zweitspracherwerb (acquisition) und gesteuerten Zweitspracherwerb durch Unterricht (learning). Die ungesteuerte Mehrsprachigkeit ist ein unbewusster und impliziter Vorgang der in natürlicher Umgebung stattfindet. Die neu erlernte Sprache erfolgt durch alltägliche soziale Kontakte wie etwa beim Spielen mit Spielkameraden. Bei der gesteuerten Mehrsprachigkeit wird die neue Sprache bewusst und explizit erlernt und findet somit mit Lehrern innerhalb von Institutionen wie der Schule z.B. statt (Ribeaud). In Deutschland werden beide Arten, gesteuerter und ungesteuerter Spracherwerb durch die verschiedenen Aneignungskontexte den Begriffen Deutsch als Fremdsprache (DAF) und Deutsch als Zweitsprache (DAZ) zugeordnet.

Deutsch als Fremdsprache wird in der Schule von einer Lehrkraft didaktisch übermittelt und gelernt, hier erfolgt also ein gesteuerter Spracherwerb.
Deutsch als Zweitsprache erfolgt hingegen auf natürliche Weise und in einer natürlichen Umgebung. Allerdings lassen sich der gesteuerte und der ungesteuerte Spracherwerb nicht immer klar trennen. Beide Möglichkeiten sind oft gekoppelt. Dies hängt immer mit dem jeweiligen Land zusammen. Wenn zum Beispiel ein DAF-Unterricht in einem deutschsprachigen Land stattfindet, lässt sich der gesteuerte und ungesteuerte Spracherwerb nicht mehr klar unterschieden. Denn die Lehrenden haben gleichzeitig Kontakt mit deutschen Muttersprachlern in einer natürlichen Umgebung. Sie erwerben die Sprache also auch ungesteuert über das Hören und Sprechen. Dies gilt auch für Migrantenkinder. Sie lernen zum Beispiel die Sprache des Gastlandes in der Schule (gesteuert), aber auch im Umgang mit Gleichaltrigen (ungesteuert).

Ribeaud erklärt, dass der Erstspracherwerb ungesteuert erfolgt. Kleinkinder im Alter von 0 bis 3 Jahren lernen von ihren Eltern, Geschwistern und Familie, sie saugen die Sprache wie ein Schwamm auf. Die Kinder lernen auch indirekt mit, so etwa wenn sie die Eltern reden hören und sie selbst dabei nicht angesprochen werden.

Man unterscheidet zwei Möglichkeiten beim natürlichen Mehrspracherwerb. Wenn die Kinder die zweite Sprache bereits gleichzeitig mit der Erstsprache erwerben, wird von einem bilingualen Erstspracherwerb gesprochen (bis zum Alter von drei Jahren). Man kann jedoch auch eine Sprache als älteres Kind oder als Erwachsener lernen (Riehl 2004). Beim bilingualen Erstspracherwerb (gleichzeitiges Lernen von zwei Sprachen) finden wir auch wiederum unterschiedliche Konstellationen (Romaine 1995).

eine Familiensprache (L1), eine Umweltsprache (L2) (Kindergarten, Außenwelt)
gemischtsprachige Familien (Vater spricht L1, Mutter spricht L2, die Umwelt spricht L1 oder L2)
gemischtsprachige Familien (Vater spricht L1, Mutter spricht L2) in einer anderssprachigen Umwelt (L3)
Riehl erklärt, dass es bei gemischtsprachigen Familien das ‚une personne – une langue‘ Prinzip gibt. Hierbei soll jedes Elternteil mit den Kindern seine Muttersprache sprechen, weil der Sprachgebrauch somit an bestimmte Personen gebunden ist. Kinder können daher zwischen ‚Papasprache‘ und ‚Muttersprache‘ unterscheiden, wenn sie ihr mehrsprachiges Lexikon aufbauen. Schwierig wird es jedoch, wenn einer der Partner nur einsprachig ist und somit beim Familiengespräch ausgeschlossen wird. Die Kinder werden sich aber bei dem ‚eine Person – eine Sprache‘-Prinzip schon sehr früh bewusst, dass sie mehrere Sprachen sprechen. Bei Migrantenkindern, die eine einheitliche Familiensprache sprechen, jedoch in einer unterschiedlichen Umweltsprache aufwachsen, ist es sehr wichtig, dass die Eltern bei ihrer Herkunftssprache bleiben und die Sprachen nicht mischen.

Beim ungesteuerten (natürlichen) Zweitspracherwerb haben die Kinder zwei Möglichkeiten, die neue Sprache zu erlernen. Die Kinder können einerseits die zweite Sprache schon als kleines Kind gleichzeitig mit der Erstsprache erwerben, dann spricht man vom sog. „Bilingualen Erstspracherwerb“ (bis zum Alter von drei Jahren). Andererseits kann die Sprache in einem späteren Stadium, als älteres Kind oder als Erwachsener erworben werden (ab zehn Jahren). Diese letzte Möglichkeit bringt jedoch Probleme mit sich. Beim Erwerb in einem späteren Stadium ist das akzentfreie Beherrschen einer Sprache kaum mehr möglich. Deshalb spricht man in diesem Fall von einer „kritischen Periode“ für Mehrspracherwerb (Riehl, 2004).

Beim bilingualen Erstspracherwerb ist die Entwicklung und Ausbildung einer starken und schwachen Sprache, trotz Strebens nach Ausgewogenheit im sprachlichen Input, nicht unumgänglich (Bilinguale mit dominanter Erst- oder Familiensprache). Das Kind erreicht nur in den seltensten Fällen eine balancierte Zweisprachigkeit (doppelter Erstspracherwerb). Die Förderung beider Sprachen ist also sehr wichtig, damit es nicht durch zu wenig sprachlich angemessenen Input zu einer „beidseitigen Halbsprachigkeit“ kommen kann (Riehl, 2004). Allerdings erklärt Riehl weiter, dass das Gehirn an sich schon auf den Erwerb mehrerer Sprachen ausgerichtet ist und keine eigenen Gebiete für die einzelnen Sprachen vorsieht. Die Sprachfähigkeit ist also angeboren und nicht die Kenntnis eines bestimmten Sprachsystems.

 
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